
Kronen Zeitung
WIRBEL UM RIED-TRAINER
„Nie wieder Handschlag!“ Kühbauer sauer auf Senft
Der LASK steht im Cup-Finale, trotzdem wütete Trainer Didi Kühbauer nach dem Spiel gegen die SV Ried – sogar den Handschlag nach Abpfiff verweigerte er dem Trainer Maxmilian Senft – etwas, dass er nun auch in Zukunft tun wird...
„Senft ist permanent beim Schiedsrichter. Er hat die Mannschaft aufgefordert, eine Rudelbildung zu machen. Das geht zu weit für mich“, beschwerte sich der LASK-Trainer Didi Kühbauer im „ORF“-Interview nach dem ÖFB-Cup-Halbfinale über seinen Gegenüber. Deswegen verweigerte er dem Ried-Coach auch sogar den Handschlag nach dem Spiel.
„Habe ich noch nie erlebt“
„Wenn ich Verlierer bin, ist mein Weg zum gegnerischen Trainer zum Handshake, so habe ich das gelernt bekommen. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Trainer den Handshake verweigert“, so Ried-Trainer Senft nach dem Halbfinale. „Es gab auch während dem Spiel nichts zwischen uns. Aber es kann sich jeder sein eigenes Bild dazu machen.“
Mannschaft scharf kritisiert
Doch nicht nur mit dem gegnerischen Trainer war der Burgenländer unzufrieden, denn trotz des 2:1-Sieges sah Kühbauer keine gute Leistung seiner Mannschaft. „Das war eines der schlechtesten Spiele, das ich je von meiner Mannschaft gesehen habe“, kritisierte er seine Spieler heftig. „Mit Fußball hatte das heute nichts zu tun“.
„Kein Zurück mehr“
Zum Thema Handschlag mit Senft änderte Kühbauer jedoch auch nachdem etwas Zeit verging seine Meinung nicht mehr. „Ein Handshake wird nie mehr stattfinden, das traue ich mich heute schon sagen. Diese Art von Coaching, da weiß ich, wovon ich rede, weil ich früher als Trainer auch sehr emotional war – da gibt es für mich kein Zurück mehr.“
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